News & Tipps

Barrry Gibb, der letzte der noch lebende „Bee Gee“, hat heuer ein neues Album mit zwölf Songs herausgebracht. Für die Aufnahmen trommelte er einige Nashville-Legenden zusammen, die er nach eigenen Worten „am meisten verehre“. 
So geben sich u.a. Dolly Parton, Keith Urban („One Too Many with Pink“), Olivia Newton-John, Jason Isbell („Dress Blues, Codein“), Miranda Lambert („The House That Built me“) die Ehre. Begleitet werden sie von der Little Town Band („Wine, Beer, Whiskey; Pontoo“ Unbedingt auf YouTube ansehen!). 
Der Titel „Greenfields: The Gibb Brothers, Vol. I“ lässt darauf schließen, dass wohl noch weitere Alben folgen werden. Muss man sich das Album kaufen? Na ja, für eingefleischte Bee Gees Fans wohl ein Muss. Aber das ist Geschmackssache. Mir hat allerdings die Begleitung der Little Town Band sehr zugesagt. Am besten, ihr hört einfach mal selbst rein.

Keep on listening good music
Eckard Roaring


(sr) Unter dem Titel “Panik City – die Udo Lindenberg Experience” (www.panikcity.de) ist ein innovatives Technik-, Kunst- und Kulturprojekt auf der Reeperbahn im Klubhaus St. Pauli entstanden. Mit Hilfe von Virtual und Augmented Reality wird Udos Panik-Leben multimedial erlebbar in Szene gesetzt.
Das rock’n’popmuseum in Gronau ist das einzige seiner Art in Deutschland. Es wurde 2004 eröffnet und wurde 2018 umgebaut und neu gestaltet. Initiiert wurde es von Udo Lindenberg, der in Gronau geboren wurde. Deshalb auch die Adresse: Udo-Lindenberg-Platz 1, 48599 Gronau, www.rock-popmuseum.de


Robert Finley – Ein Spätstarter: Während andere Sänger sich mit 60 langsam zur Ruhe begeben, schickt sich Robert Finley an, ein Weltstar zu werden, und das mit 63 Jahren! Sein am 8. Dezember 2017 erschienenes  Album “Goin’ Platinum!” wird mit Lobeshymnen geradezu überhäuft.
Das Musikvideo mit dem Gospel-Soul-Song „Holy Wine“ erzählt in schönen Bildern “die Geschichte von Generationen, vom Babyalter bis zum jungen Mannesalter “, wie Finley kommentiert.

Blues vom Feinsten bietet sein Song „Age don’t mean a thing“ von seinem gleichnamigen Debutalbum aus dem Vorjahr.

Mehr über Robert Finley findest Du in meinem ausführlichen Beitrag.

Keep on listening good music
Eckard Roaring


(sr) “1967: Als Pop unsere Welt für immer veränderte” – so der Titel eines Buches, das zum 50-Jahres-Rückblick viele interessante Einblicke gibt. Der Autor, Ernst Hofacker, stellt nicht nur die Musikwelt der 60er Jahre und insbesondere des Jahres 1967 dar, sondern erläutert auch die gesellschaftlichen Hintergründe und Entwicklungen. Dabei entkleidet er das eine oder andere Bekannte als Mythos und Legende.

Eine gut recherchierte und zusammengestellte Gesamtschau dieser Zeit, die sich lohnt zu lesen. Erschienen 2016 bei Reclam, 272 Seiten, 34,95 EUR.

Hier der Link auf Detailinformationen auf der Website des Reclam Verlags.


(sr) ARTE zeigte vor einiger Zeit den Musikfilm “Radio Rock Revolution” (The Boat That Rocked) von 2009. Es geht um die Beat- und Rock-Musik der 60er Jahre und um einen Piratensender, der gegen das englische Broadcast Establishment kämpft (als Vorlage diente die Geschichte der Piratensenders “Radio Caroline”). Ein witziger Film und ein Super-Soundtrack.

Für diejenigen, die den Film verpasst haben (leider ist er nicht in der Mediathek): Es gibt den Film auf DVD und den Soundtrack auf CD zu kaufen. Empfehlenswert!